Sicherheit auf dem Balkon

Die meisten Menschen werden bei dem Begriff Balkon sicherlich erst einmal an die schönen Seiten denken. Da sind die lauen Sommerabende, die man hier gemeinsam mit der Familie verbringt. Oder jene einsamen Stunden, in denen man sich in seine eigene kleine, geschützte Welt zurückzieht.

Doch so sicher, wie man häufig glaubt ist es leider nicht. Und auch für besonders kleine Gäste kann sich der Balkon schnell von einem Abenteuerspielplatz in einen Ort voller Risiken und Gefahren verwandeln. Glücklicherweise gibt es jedoch zahlreiche Maßnahmen, die die den Balkon sicher zu machen.

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Der optimale Schutz vor Einbrechern

Fenster, Terrassen und Balkone gelten grundsätzlich als die Elemente, die ein Haus besonders anfällig für ‚Langfinger‘ machen. Die Ursachen liegen in erster Linie in der Verwendung minderwertiger Materialien. Sowie einer antiquierten Herstellungsweise. So können klassische Balkontür- und Fensterfassungen selbst von unerfahrenen Dieben mühelos mittels der bewährten Hebeltechnik geöffnet werden. Dafür ist lediglich ein einfacher Schraubendreher erforderlich.



Besonders gefährdet für die hier im Zentrum stehende Form der Einbrüche sind Einfamilienhäuser sowie Wohnungen im Erdgeschoss. Zumal sich Balkon und Balkonfenster in der Regel in Reichweite befinden. Doch auch Mehrfamilienhäuser erweisen sich als unsicher, da die Täter schnell und unbemerkt ins Haus gelangen. Die vergleichsweise hohe Sorglosigkeit der Bewohner für ihre kriminellen Machenschaften ausnutzen können.

Mit Blick auf die einschlägigen Daten aus der polizeilichen Kriminalstatistik lässt sich ein rasanter Anstieg an Einbruchsversuchen verzeichnen. Jedoch zeigt die Erfahrung von Experten auch, dass Diebe schnell aufgeben, wenn sie auf zeitraubende Hindernisse stoßen. Hier gilt es also, herauszufinden, was genau einen Balkon einbruchsicher macht.

Über die Umfrage – Im Rahmen der Sicherheitsumfrage zum Thema Wohnungseinbruch welche von ABUS und dem Verband für Wohneigentum durchgführt wurde, wurden 1.894 Hauseigentümer, die Mitglied im Verband Wohneigentum e.V. sind, mittels Online- und Papierfragebogen befragt. Insgesamt wurden 1.062 vollständige Datensätze für diese Umfrage ausgewertet. Die Befragung fand im Zeitraum Februar/März 2016 statt. © ABUS / Verband Wohneigentum

Einbruchschutz Balkon
© ABUS / Verband Wohneigentum

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© ABUS / Verband Wohneigentum

Weitere Informationen und Statistiken zum Thema

finden Sie auf den folgenden Seiten bzw. direkt hier verlinkt.

Gütesiegel für Sicherheit auf dem Balkon

Grundsätzlich sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher beim Kauf von Balkon- und Terrassentüren an entsprechenden Siegeln orientieren. Siegel die auf die hohe Qualität des Produktes vor allem mit Blick auf Sicherheit und Einbruchschutz verweisen und idealerweise mit drei Sternen ausgezeichnet sind. Allen voran ist hier das VdS-Siegel der VdS Schadenverhütung GmbH zu nennen. Wer über eine schon in die Jahre gekommene Balkonsicherung verfügt, sollte unbedingt mit speziellen Einbruchschutzprodukten wie modernen Fensterschlössern oder Alarmanlagen nachrüsten, die ein VdS-Gütesiegel tragen.

Maximale Sicherheit wenn Kinder auf dem Balkon sind

Gerade Kleinkinder, die ihre ersten Krabbel- bzw. Laufversuche starten, erweisen sich als besonders entdeckerfreudig und unerwartet schnell. Ein Augenblick der Unaufmerksamkeit genügt häufig schon, um leichte Balkonmöbel zu verschieben und als Verbindung für den Aufstieg auf das Balkongeländer zu nutzen oder aber um Kletterexperimente am Balkongerüst durchzuführen.

Werden hier keine stabilen Hilfsmittel genutzt, so kann es schnell zum Sturz kommen. Und ob dieser nun aus dem Erdgeschoss oder einem höheren Stockwerk erfolgt, ist eher nebensächlich, zumal er sich für die kleinen Erkunder in jedem Fall als fatal erweist. Entsprechend gilt es, nicht nur potentielle Gefahren und Risiken rechtzeitig zu erkennen und abzuwehren, sondern auch wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen zu treffen, die die Balkonumgebung hundertprozentig zu einem kindersicheren Balkon machen.

Was kann man für die Sicherheit der Kinder tun?

Dazu zählt unter anderem die Auswahl einer stabilen und fest montierten Balkonverkleidung, welche keinerlei spitze oder scharfe Kanten, Ecken oder andere potentiell gefährliche Elemente aufweist.

Balkonpflanzen

Auch Blumentöpfe, Blumenkästen bzw. Balkonpflanzen im allgemeinen und andere lose Gegenstände sollten entweder sorgfältig befestigt oder entfernt werden, da sie bei einem Fall eine enorme Verletzungsgefahr für kleine Kinder darstellen. Ähnliches gilt für ungesicherte Steckdosen und unebene Übergänge.

Das Lagern von Dünger, Blumenerde und anderen Elementen der Gartenkunst ist ebenfalls zu vermeiden.

Grundsätzlich sollte man ein Kleinkind bis zum Alter von drei Jahren keinen Moment aus den Augen lassen. In Bezug auf die Balkonausstattung ist zudem auf einen besonders guten Sonnenschutz zu achten, welcher unter anderem mithilfe von Sonnenschirmen, Rollos und Markisen erreicht werden kann, um die sensible Kinderhaut vor schädlichen Strahlen zu schützen.